Fermentierte Lebensmittel

Fermentieren  ist kein neues Verfahren

Fermentieren von Lebensmitteln ist kein neues Verfahren, sondern wird seit Jahrtausenden in allen Kulturen angewandt, um Nahrungsmittel haltbar zu machen. Neu ist der Fokus, der mittlerweile auf dieser Art der Zubereitung von Lebensmitteln liegt. Der alte Trend zieht wieder in die Küche ein, denn es hat sich herumgesprochen, dass fermentierte Lebensmittel einen ausgesprochen wichtigen Teil einer ausgewogenen und gesunden Ernährung darstellen.  

Fermentierte Lebensmittel

Fermentierte Lebensmittel

Je nach Kulturkreis variieren die verwendeten Lebensmittel. In Japan ist die Misopaste besonders bekannt, in Korea das Kimchi und in Deutschland kennt wohl jedes Kind das Sauerkraut. Man fermentierte früher Gemüse, um sich auch im Winter gut mit Nährstoffen versorgen zu können. In Fermentiertem finden sich viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem lebende Mikroorganismen. In dem Verfahren steckt eine lange Tradition, die sich im Lauf der Zeit veränderte je Lebensumständen und Umweltbedingungen.  

Die Menschen lernten durch Beobachten und Ausprobieren und stellten fest, dass aus rohem Gemüse durch das Fermentieren gut verdauliche Lebensmittel wurden. Die Arbeit während des Gärprozesses wird durch lebendige Bakterienstämme verrichtet. Sie unterstützen außerdem die Darmflora und stärken die Abwehrkräfte. Beim Fermentieren steht der gesundheitliche Aspekt im Focus. 

Lange Zeit war rohe Milch nur begrenzt haltbar, aber die Menschen lernten, wie man die wertvollen Inhaltsstoffe länger nutzen kann und entwickelten Verfahren, um Käse herzustellen. Bis dann das Pasteurisieren erfunden und die Milch haltbar gemacht werden konnte. Es gibt Nahrungsmittel, die erst durch das Fermentieren essbar werden, als Beispiel dafür gilt die Maniokwurzel.  

Was viele nicht wissen, bei Schokolade, Bier, Sojasauce, Käse oder Joghurt handelt es sich um Produkte, die fermentiert wurden und ohne Bakterien nicht vorhanden wären. Diese verdauen unser Essen in gewisser Weise vor, indem sie Teile davon verändern und umwandeln. Zutaten werden nicht nur bekömmlicher, sondern erhalten auch noch einen angenehmeren Geschmack und sind länger genießbar.   

Fermentationsprozesse  

Wenn man von „Kochen ohne Feuer“ spricht, ist damit der Fermentationsprozess gemeint. Dieser Prozess beginnt in rohem Zustand und garantiert, dass alle Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Fermentiertes hat den unschätzbaren Vorteil der leichteren Verdaulichkeit. Es geht dabei um Gärung und Umwandlung von organischen Stoffen unter Beteiligung von Bakterien oder Enzymen.

Dabei kann Sauerstoff eine Rolle spielen. Während der Fermentation werden Lebensmittel von Mikroorganismen, wie beispielsweise Hefen oder Bakterien, verstoffwechselt. In diesem Prozess der Umwandlung, werden die Lebensmittel nicht nur verdaulicher und bekömmlicher, sondern auch hochwertiger in Bezug auf Nährstoffe. Es entstehen besondere Aromen und Geschmacksnoten und für die Darmgesundheit zuträgliche Substanzen.  

Was eignet sich als Ferment?  

Als Ferment eignen sich mikrobielle Substanzen, die in der Lage sind, andere organische Stoffe umzuwandeln, dabei aber selbst stabil bleiben. Bekannter sind sie unter dem Namen „Starterkulturen“, mit denen man in kleinen Mengen impft. Für den Sauerteig braucht man Sauerteighefe. Es reicht aber auch schon eine kleine Menge vom Teig, um einen neuen Teig zu impfen. Das funktioniert auch bei der Herstellung von Joghurt oder Kefir.   

In vielen Bereichen spielt die Fermentation eine Rolle, ohne dass sie als solche besonders ins Bewusstsein tritt. Beispielsweise bei der Wein- oder Essigherstellung, bei Salzgurken, Tee (Kombucha) und natürlich beim Sauerkraut. Im Prinzip eignen sich aber sehr viele andere Gemüsesorten ebenfalls zum Fermentieren.   

Milchsäurebakterien sind bei der Umgestaltung des Gemüses besonders beteiligt. Sie verwandeln Zucker und Stärke in Milchsäure. Dabei produzieren sie Essigsäure und Kohlensäure. Der Geschmack verändert sich von süß ins säuerliche. Ein Milieu das Milchsäurebakterien lieben und indem sie ihre günstige Wirkung am besten entfalten können.  

Was sind spezielle Fermentationsgetränke?

Es gibt auch neue für die Ernährung interessante Produkte, die mit einem Fermentationsverfahren hergestellt werden können. Damit kreiert man Regulate für ganz spezielle ernährungsphysiologische Vorgänge. Das Verfahren der Fermentation wird in Asien zur Haltbarkeit schon lange verwendet.    

Die Dr. Niedermaier Pharma GmbH setzte mit der Entwicklung der Fermentation in Kaskaden neue Maßstäbe. Für diesen Fermentations-Prozess werden Nüsse, Gemüse und reife Früchte aus ökologischem Anbau verwendet. Verschiedene Milchsäurebakterien werden hinzugefügt, um die sekundären Pflanzenstoffe aufzuschließen.

Dies geschieht in einem mehrstufigen Prozess, indem Enzyme aufgeschlüsselt und aufgewertet werden. Pflanzenstoffe werden nicht nur intensiv konzentriert, sondern dabei auch in kleine, gut verwertbare Moleküle zerlegt. Potenzielle allergene Stoffe, beispielsweise aus Nüssen, werden dabei neutralisiert. Die Aufspaltung der Stoffe lässt sich mit dem natürlichen, menschlichen Verdauungsprozess vergleichen.

Enzyme und die menschliche Verdauung

Sie hat den Vorteil, dass die Vitalstoffe dem menschlichen Organismus vollumfänglich zur Verfügung stehen. Die wertvollen Schutz- und Vitalstoffe werden in rechtsdrehender Milchsäure, die beim Prozess entsteht, gelöst. Für die schnelle Verwertung durch die menschliche Verdauung ist die Form des flüssigen, hochkonzentrierten Regulats ideal. Enzyme gehören zum Bereich der Eiweißmoleküle. Sie sind für die enormen biochemischen Vorgänge im Körper unabdingbar.

Ohne sie gäbe es kein Leben. Sie regulieren bei Bedarf, vernetzen, reparieren, bauen neue Zellen mit auf und helfen bei der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Dabei sind sie ebenfalls für die Verwertung der Nahrung von großer Wichtigkeit. Enzyme verarbeiten Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Nicht umsonst nennt man sie die Zündfunken des Lebens. Sie halten das Netzwerk der biochemischen Vorgänge im Organismus am Laufen.  

Es gibt noch weitere fermentierte Getränke, beispielsweise der Firma Vita Biosa mit 19 ausgesuchten Kräutern aus kontrolliert-biologischem Anbau. Der Prozess der Fermentation erzeugt wertvolle rechtsdrehende Milchsäure mit durchschnittlich 10 Milliarden aktiven Mikroorganismen pro 100ml.  

Was sind effektive Mikroorganismen®  

Wer über einen Garten verfügt, weiß um die Prozesse der Fermentation durch pflanzliche Jauche und Fäkalien. Sie kommen für Düngezwecke zum Einsatz. So werden beispielsweise Misthaufen mit Erde abgedeckt. Dadurch kommt fast kein Sauerstoff zum Tragen und der Prozess der Fermentation setzt ein. Komposthaufen wiederum sind offen gestaltet, damit Sauerstoff den Prozess der Verrottung unterstützt, neben all den Pilzen, Bakterien und Regenwürmern.    

Nun gibt es auch für diesen Einsatz fermentierte Produkte. Die sogenannten Effektiven Mikroorganismen (EM®). Sie sind vielseitig einsetzbar und stellen mikrobielles Material zum Impfen her. So entsteht Biodünger zur Bodenverbesserung, mit dem Namen EM 1 von Emiko. Ein zugelassener Bodenhilfsstoff zur Verbesserung des Bodenzustandes in Landwirtschaft und Garten.

Er sorgt für ein natürliches Bodenleben. Die Entwicklung der Pflanzen (Wurzelbildung, Keimung, Blüte) wird gefördert und der Abbau von organischem Material im Boden unterstützt. Auch für die Teichpflege und zur Impfung des Kompostes gibt es neue Produkte.  

Entwickler der EM (Effektiven Mikroorganismen) ist der japanische Professor für Gartenbau Prof. Dr. Higa. Seine Entdeckung hat einen ungeheuren Effektivitätsschub in Bezug auf die Entwicklung neuer Produkte über den Gartenbaubereich und die Landwirtschaft hinaus ausgelöst. Es gibt Reinigungsmittel für den Haushalt, die Wäsche und die Industrie. 

Welche effektive Mikroorganismen® Produkte gibt es?

Im Ernährungsbereich werden immer mehr Produkte entwickelt, die speziell die Darmflora aufbauen. Für die Herstellung von EMIKO®SAN beispielsweise werden – anders als bei vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln – alle Zutaten zusammen in einem natürlichen Vorgang fermentiert. Dabei vermehren sich die EM®, verbrauchen enthaltenen Zucker und produzieren für den Körper wertvolle Stoffe. So wird EMIKO®SAN zu einem ganzheitlichen Produkt, in dem sich alle Komponenten gegenseitig ergänzen und gemeinsam wirken.  

Es gibt inzwischen auch Zahnpflegeprodukte, Deos, Produkte für die Fellpflege von Hunden, Katzen und Pferden. Für Tiere gibt es auch flüssiges Futter als Ergänzungsmittel aus fermentierten Kräutern mit stabilisierender Milchsäure, EM-Stoffwechselprodukten, Vitaminen, Spurenelementen, Enzymen und Antioxidantien.

Das Produkt kann dauerhaft als Futter-Ergänzung gegeben werden, auch bei empfindlichen Tieren, oder als Kur für mindestens 4 Wochen. Mit dem Produkt soll eine gute Darmflora aufgebaut werden, womit eine bessere Futterverwertung und eine gesunde Verdauung einhergehen.   

In diesem Bereich sind sicherlich noch weitere Produktentwicklungen zu erwarten. Wir dürfen gespannt sein.

Welche Bücher gibt es zum Thema

Ein Schatz von der Insel der 100jährigen

Buch zu EM-X Gold, Christina Vogelsang studierte Germanistik/Geschichte und hat sich intensiv mit der EM-Technologie beschäftigt.

Erthältlich bei feine-algen.de

Kraftquelle Vita Biosa – Ihr Schlüssel für Vitalität und Wohlbefinden

von Heinz Salmannsperger, Paperback 102 Seiten, Zitat aus dem Buch: „Ein dänisches Kräutergetränk sorgt weltweit für eindrucksvolle Heilerfolge bei Mensch, Tier und Umwelt.
Was hilft die beste Nahrung, Nahrungsergänzung oder Medizin, wenn die Stoffe nicht aufgenommen werden können? 

Erthältlich bei feine-algen.de 

Diagnose: Endlich gesund!

Spektakuläre Heilerfolge mit kaskadenfermentierten Enzymen von Dr. Karl Heinz Blank, Ekkehard Aaron Wittich Scheller, Johannes Aaron Seider, Dr. med. vet. Lothar Knopf und Dr. Axel Kohler

Durch innerliche und äußerliche Anwendung von aufgeschlossenen Enzymen haben Mensch wie Tier die Möglichkeit, ihr körpereigenes Enzymsystem innerhalb kürzester Zeit wieder auf den Soll-Stand zu bringen.

Erthältlich bei feine-algen.de

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Hinweis:
Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.